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Fertigungskalkulation Vorlage für Excel

Fertigungskalkulation Vorlage für Excel: Material-, Maschinen-, Arbeits- und Gemeinkosten je Auftrag planen sowie Ergebnis und Status prüfen.

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Diese Excel-Datei im XLSX-Format dient der internen Vorkalkulation von Fertigungsaufträgen. Sie verbindet Auftragsdaten mit produktbezogenen Material- und Zeitwerten sowie Maschinen-, Lohn- und Gemeinkostensätzen, um geplante Herstellkosten, Stückkosten, Planerlös, Ergebnis und Marge zu ermitteln.

Die Tabellenkalkulation umfasst die fünf Blätter Zusammenfassung, Kalkulation, Produkte, Anlagen und Parameter sowie Anweisungen. Im Kalkulationsblatt stehen 100 vorbereitete Auftragszeilen zur Verfügung; die Zusammenfassung verdichtet Auftragszahlen, Statuswerte, Kosten, Erlöse und Ergebnisse für Arbeitsvorbereitung und Fertigungscontrolling.

Was die Vorlage unterstützt

  • Geplante Herstellkosten je Fertigungsauftrag strukturiert ermitteln
  • Material-, Maschinen-, Arbeits- und Gemeinkosten getrennt ausweisen
  • Planerlös, Ergebnis und Ergebnismarge gemeinsam beurteilen
  • Unvollständige oder prüfbedürftige Aufträge schneller erkennen

Inhalt der Arbeitsmappe

100 vorbereitete Kalkulationszeilen von Zeile 8 bis 107Auswahllisten und Eingabeprüfungen für zentrale AuftragsfelderProdukt- und Anlagenblätter für veränderbare PlanannahmenZusammenfassung mit Kennzahlen und Diagramm zur Statusverteilung

So beginnen Sie

Stammdaten prüfen

Kontrollieren oder ergänzen Sie im Blatt Produkte die Planwerte für Material, Maschinenzeit und Arbeitszeit je Stück. Prüfen Sie anschließend im Blatt Anlagen und Parameter die Maschinenstundensätze sowie Lohn- und Gemeinkostensatz.

Auftrag erfassen

Tragen Sie im Blatt Kalkulation die gelb gekennzeichneten Auftragsdaten ein: Auftragsnummer, Kalkulationsdatum, Produktcode, Menge, Anlage, Zielpreis je Stück und verantwortliche Rolle.

Kalkulation kontrollieren

Prüfen Sie Kostenbestandteile, Herstellkosten, Stückkosten, Planerlös, Ergebnis, Marge und Status. Beachten Sie vor der Nutzung insbesondere die fehlerhafte Maschinensatzsuche und korrigieren Sie deren Suchbereich und Rückgabespalte.

Zusammenfassung auswerten

Nutzen Sie die Kennzahlen und das Statusdiagramm, um die verdichteten Ergebnisse zu beurteilen. Unvollständige oder als Prüfen markierte Aufträge sind vor einer Planungsentscheidung manuell zu klären.

Aufbau und Datenfluss der Fertigungskalkulation

Die Arbeitsmappe verteilt Eingaben und Ergebnisse auf fünf Blätter. Produktwerte stammen aus Produkte, Maschinenstundensätze und zentrale Annahmen aus Anlagen und Parameter. Das Blatt Kalkulation verknüpft diese Daten mit den manuell erfassten Aufträgen. Die Zusammenfassung zählt angelegte Aufträge und Statuswerte und summiert Herstellkosten, Planerlöse sowie Ergebnisse.

Berechnung der geplanten Herstellkosten

Die Materialkosten ergeben sich aus Menge und Materialkosten je Stück. Maschinen- und Arbeitsstunden werden jeweils aus Menge und Zeitbedarf je Stück berechnet. Die zugehörigen Kosten entstehen durch Multiplikation mit Maschinen- beziehungsweise Lohnsatz. Der Gemeinkostensatz wird auf die Summe aus Material-, Maschinen- und Arbeitskosten angewendet. Aus allen vier Kostenbestandteilen entstehen Herstellkosten und Stückkosten; Menge und Zielpreis liefern Planerlös, Ergebnis und Ergebnismarge.

Praxisfall für einen Fertigungsauftrag

Als manuelle Kontrollrechnung lässt sich der Beispielauftrag FK-26001 verwenden: 120 Stück des Produkts P-101 auf Anlage ANL-02 bei einem Zielpreis von 72,00 Euro je Stück. Mit 18,50 Euro Material je Stück, 0,30 Maschinenstunden und 0,20 Arbeitsstunden je Stück sowie 84,00 Euro Maschinen-, 34,50 Euro Lohn- und 16 Prozent Gemeinkostensatz ergeben sich rechnerisch 2.220,00 Euro Materialkosten, 3.024,00 Euro Maschinenkosten, 828,00 Euro Arbeitskosten und 971,52 Euro Gemeinkosten.

Nach Korrektur der Maschinensatzsuche betragen die erwarteten Herstellkosten 7.043,52 Euro und die Stückkosten 58,70 Euro. Dem Planerlös von 8.640,00 Euro stehen ein Ergebnis von 1.596,48 Euro und eine Marge von rund 18,5 Prozent gegenüber. Diese Werte dienen als fachlicher Kontrollfall und nicht als Beleg dafür, dass die unveränderte Datei sie bereits fehlerfrei ausgibt.

Status und Eingabeprüfungen

Eine genutzte Auftragszeile erhält den Status Unvollständig, wenn erforderliche Eingaben oder Berechnungsergebnisse fehlen oder ungültig sind. Prüfen wird ausgegeben, wenn das Ergebnis unter der zentral hinterlegten Warnschwelle liegt; andernfalls lautet der Status Tragfähig. Datenprüfungen kontrollieren unter anderem eindeutige Auftragsnummern, zulässige Datumswerte, Mengen, Zielpreise und auswählbare Produkt-, Anlagen- und Rollenwerte.

Typische Fehler und passende Lösungen

Ein kritischer Formelpunkt liegt in der Maschinensatzsuche der Spalte J. Die vorhandene Suche verwendet im Blatt Anlagen und Parameter den Bereich A:B und gibt die zweite Spalte mit der Anlagenbezeichnung zurück. Der benötigte Maschinensatz steht jedoch in Spalte C. Der Suchbereich muss deshalb auf A:C erweitert und die dritte Spalte als Rückgabewert verwendet werden. Danach sind sämtliche Kalkulationszeilen neu zu berechnen und anhand einer manuellen Kontrollrechnung zu prüfen.

Zusätzlich sollte die Statuslogik fachlich kontrolliert werden: Die Formel vergleicht das Ergebnis in Euro mit einem als Margenwarnschwelle bezeichneten und als Prozent formatierten Parameter. Je nach gewünschter Aussage ist entweder die Ergebnismarge mit der Schwelle zu vergleichen oder der Parameter eindeutig als Ergebnisgrenze in Euro zu benennen und zu formatieren. Fehlende Stammdaten werden behoben, indem Produkt- und Anlagencodes eindeutig gepflegt und alle Pflichtangaben ergänzt werden.

Vergleich mit einer freien Einzelkalkulation

Semantischer Vergleich der Kalkulationsansätze
KriteriumFertigungskalkulation VorlageFreie Einzelkalkulation
DatenbasisProdukt-, Anlagen- und Parameterwerte stehen in getrennten Blättern.Werte werden häufig direkt in eine einzelne Rechnung eingetragen.
KostenstrukturMaterial, Maschine, Arbeit und Gemeinkosten sind getrennt ausgewiesen.Aufbau und Kostenarten hängen von der jeweiligen Einzeldatei ab.
Mehrere AufträgeBis zu 100 vorbereitete Auftragszeilen nutzen dieselbe Rechenlogik.Formeln und Annahmen müssen je nach Aufbau kopiert oder neu angelegt werden.
KontrolleStatuswerte, Eingabeprüfungen und eine Zusammenfassung unterstützen die Prüfung.Kontrollen müssen individuell definiert und durchgeführt werden.
FlexibilitätDie Berechnung folgt den fest vorgegebenen Feldern und zentralen Parametern.Die Struktur kann frei gestaltet werden, ist aber weniger einheitlich.

Einsatzgrenzen und fachliche Prüfung

Die Datei verarbeitet Planwerte und ist keine Ist-Kostenrechnung. Laut Arbeitsmappeninhalt übernimmt sie keine Daten automatisch aus ERP, MES oder Zeiterfassung. Die enthaltenen Produkt- und Anlagenbeispiele sind fiktiv. Ergebnisse und Warnungen müssen deshalb vor einer internen Planungsentscheidung fachlich geprüft werden. Die Vorlage ersetzt weder eine betriebliche Freigabe noch eine Rechts-, Norm- oder Konformitätsprüfung.

Häufige Fragen

Welche Kostenarten berücksichtigt die Fertigungskalkulation Vorlage?

Die Vorlage berücksichtigt Materialkosten, Maschinenkosten, Arbeitskosten und Gemeinkosten. Daraus leitet sie Herstellkosten und Stückkosten je Auftrag ab.

Wie viele Fertigungsaufträge können eingetragen werden?

Das Blatt Kalkulation enthält 100 vorbereitete Auftragszeilen von Zeile 8 bis Zeile 107.

Berechnet die Excel-Datei auch Erlös und Marge?

Ja. Aus Menge und Zielpreis je Stück werden Planerlös, Ergebnis und Ergebnismarge berechnet, sofern alle erforderlichen Eingaben und Zwischenergebnisse vorliegen.

Was bedeuten die Statuswerte?

Unvollständig weist auf fehlende oder ungültige Angaben hin. Prüfen kennzeichnet ein Ergebnis unterhalb der hinterlegten Warnschwelle. Tragfähig bedeutet, dass die Zeile vollständig ist und das Ergebnis die verwendete Schwellenprüfung besteht.

Kann die Vorlage unverändert produktiv eingesetzt werden?

Nein. Die Maschinensatzsuche greift nachweislich auf die Anlagenbezeichnung statt auf den numerischen Maschinensatz zu. Vor dem Einsatz müssen Suchbereich und Rückgabespalte korrigiert, die Statusschwelle fachlich abgestimmt und die Ergebnisse manuell kontrolliert werden.